Das Kranichhaus

Museum des Landes Hadeln

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Neue Lichttechnik im Kranichhaus

 

 

Noch im Dezember 2014, aber vor Redaktionsschluss der Mitteilungen, hielt mit der Umrüstung auf LEDs (Licht emittierende Dioden) innovative Lichttechnik Einzug ins Kranichhaus.

 

Vor inzwischen fast fünfzehn Jahren, im September 2000, wurde das Kranichhaus nach drei Jahren Grundsanierung wieder der Öffentlichkeit übergeben. Seitdem ist viel Wasser die Medem hinuntergeflossen. Im Laufe der Jahre hatte sich in der Praxis gezeigt, dass die seinerzeit eingebaute Lichttechnik nicht nur teilweise unzureichend war, sondern insbesondere durch ein Überspannungsproblem erheblicher Verschleiß an Leuchtmitteln zu verzeichnen war.

Die einzige reibungslos funktionierende Lichtquelle ist die sporadisch an einigen Stellen verbaute LED–Beleuchtung. Diese Technologie war seinerzeit aber noch recht kostspielig und beispielsweise in Bezug auf die Lichtfarben häufig nur unter Kompromissen einsetzbar. Die deutlichen Vorteile dieser Technik sind aber nicht von der Hand zu weisen. Insbesondere der Energieverbrauch, der nur einen Bruchteil dessen herkömmlicher Leuchtmittel beträgt, macht deutlich, wie sinnvoll der Einsatz von LEDs ist. Ein weiterer Vorteil ist die Resistenz gegenüber Spannungsspitzen im Stromsystem und die wartungsfreundliche Langlebigkeit im Verhältnis zu anderen Leuchtmitteln. Auch bei den Lichtfarben hat sich mittlerweile viel getan.

 

Vor einigen Jahren schon konnte sich der Verfasser von den Vorteilen der LED-Technik im Museumsalltag auf einem ganztätigen Seminar im Museum für Arbeit in Hamburg überzeugen. Seitdem konnte sich diese Technologie noch deutlich weiterentwickeln und wird es auch in Zukunft noch tun. Diese Progressionsmöglichkeiten, die es letztlich in vielen Bereichen gibt, sollten aber mittlerweile niemanden mehr davon abhalten LEDs im Alltag einzusetzen.

Um so erfreulicher war es, dass der Verfasser durch bestehende Seminarkontakte im Jahr 2013 auf die Möglichkeit der Beantragung von Fördergeldern zur Sanierung von Innenbeleuchtungen in Museen hingewiesen wurde. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktortechnik fördert Umrüstung auf LED-Technik im Rahmen der CO2-Reduzierung. Die Ausgaben für die Anschaffung von LED-Lichtquellen werden mit einem Zuschuss von 40% gefördert (bei Antragstellung in 2013, aktueller Förderhöchstsatz 30%). Förderfähig sind allerdings nur die reinen Lampen (z. B. Strahler), nicht aber das Zubehör, wie etwa systemnotwendige Stromschienen, Montage, etc.. Entsprechende Anträge wurden noch in 2013 über den für das Vergabeverfahren vom Bundesministerium beauftragten Projektträger Jülich in Berlin gestellt und von diesem erfreulicherweise positiv beschieden.

 

Nach Abbau der Sonderausstellung Mit fremden Federn… in der zweiten Oktoberhälfte und notwendiger Vorgespräche und Terminplanungen mit allen an den Arbeiten involvierten Personen wurde mit der Realisierung des Projekts nach Redaktionsschluss begonnen. Bei Ihren künftigen Besuchen im Kranichhaus werden Sie daher vermutlich ein völlig neues Lichtgefühl haben.

 

 

  

Dezember 2014

Olaf Rennebeck




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